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Kopfhaut Ratgeber für Männer
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Kopfhaut Ratgeber für Männer - MySpring

Hier geht es unter die (Kopf)Haut

Sie schützt vor Umwelteinflüssen, reguliert die Temperatur, kontrolliert die Feuchtigkeitsversorgung und beherbergt die Haarwurzeln. Die Kopfhaut gehört zu den sensibelsten Bereichen im Körper. Gerät sie aus der Balance, wirkt sich das nicht nur auf die Kopfhaut selbst, sondern auch auf Gesundheit und Zustand der Haare aus.

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Die Kopfhaut und ihre Funktion für Kopf und Haar

Die Haut hat als „Grenzorgan“ insbesondere die Funktion, den Körper vor Umwelteinflüssen zu schützen. Gleichzeitig hält sie lebenswichtige chemische Substanzen und Nährstoffe im Körper. Der Kopfhaut kommt dabei die besonders wichtige Aufgabe zu, das sensible Gehirn zu schützen. 

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Die Kopfhaut:

  • schützt gemeinsam mit der Fülle an Haaren Kopf und Gehirn vor Verletzungen
    reguliert die Körpertemperatur und den Feuchtigkeitshaushalt
    beherbergt Nerven, die lebenswichtige Reize aus der Außenwelt weiterleiten
    enthält die Haarfollikel. Teilweise enthalten die Follikel Stammzellen, die beschädigte Epidermis nachwachsen lassen können.
    produziert Talg, welcher die Haut und Haare vor Austrocknung schützt.

Aufbau der (Kopf)Haut

Ein erwachsener Mensch verfügt im Durchschnitt über eine Hautoberfläche von 1,73 Quadratmetern. Damit ist die Haut unser größtes Organ. Die Haut ist ca. 1 - 2 mm dick und schlägt beim Körpergewicht immerhin mit  4 - 5 Kilogramm zu Buche. Zählt man das Unterhautfettgewebe dazu, sind es bis zu 16 Kilogramm.

Auch wenn die Haut an verschiedenen Körperarealen Besonderheiten aufweist, ist ihr grundsätzlicher Aufbau im gesamten Körper gleich. Sie besteht immer aus drei Hauptschichten:

Oberhaut (Epidermis)

Diese relativ dünne, aber robuste äußere Schicht hält (sofern sie unverletzt ist) Bakterien, Viren und schädliche Substanzen ab und schützt zusammen mit den anderen Hautschichten Nerven, Muskeln und innere Organe vor Verletzungen. In der Epidermis wird das Pigment Melanin produziert. Es filtert die ultraviolette Strahlung aus dem Sonnenlicht und trägt zur Bildung der Haut- und Haarfarbe bei. Die Epidermis enthält außerdem die sogenannten Langerhans-Zellen, welche zum Immunsystem der Haut gehören und auch eine Rolle bei der Entwicklung von Hautallergien spielen.

Lederhaut (Dermis)

Unter der Epidermis befindet sich die Lederhaut, auch Dermis genannt. Kollagen und Elastin machen diese verhältnismäßig dicke Schicht besonders elastisch. Sie verleiht der Haut ihre Flexibilität und Festigkeit. Hier finden sich freie Nervenenden, Schweißdrüsen, Blutgefäße und die für Haarwachstum und Haargesundheit so wichtigen Talgdrüsen und Haarfollikel. Die Anzahl der Schweiß- und Talgdrüsen, der Haarfollikel und Nerven ist nicht an allen Stellen des Körpers gleich. So finden sich auf dem Oberkopf viele Haarfollikel, an den Fußsohlen dagegen keine. Ein Teil der Follikel enthält Stammzellen, die die Fähigkeit besitzen, beschädigte Epidermis nachwachsen zu lassen.

Fettschicht (Unterhaut- oder Subkutanschicht)

Die unterste Hautschicht ist die Fettschicht. Sie variiert in der Dicke von kaum wahrnehmbar, z. B. am Augenlid, bis zu mehreren Zentimetern am Bauch – je nach Körperbau. Die Fettschicht schützt vor Hitze, Kälte und Verletzungen und ist zugleich Energiespeicher und Polster.

Besonderheiten der Kopfhaut

Auch wenn sich die Kopfhaut im grundsätzlichen Aufbau nicht von anderen Hautarealen unterscheidet, weist sie ein paar Besonderheiten auf: Sie ist verhältnismäßig dick, gut durchblutet und stark behaart. All das dient dazu, das Gehirn vor Hitze und Kälte zu schützen. Im Vergleich zu anderen behaarten Körperstellen verfügt die Kopfhaut über mehr Talgdrüsen und eine große Anzahl von Haarfollikeln. Dieser Umstand vergrößert nicht nur die Oberfläche der Epidermis (äußerste Hautschicht), er trägt auch dazu bei, dass eine hohe Anzahl von Zellen abgesondert wird, also Schuppen entstehen.

Aus dem Gleichgewicht geraten – Erkrankungen der Kopfhaut

Pickel, Pilzbefall, Ekzeme, Sonnenbrand, Trockenheit – die Kopfhaut kann durch verschiedene äußere und innere Einflüsse aus dem Gleichgewicht geraten. Dann juckt und schuppt sie, ist gerötet und gereizt. Der erste Schritt, um Beschwerden der Kopfhaut schnell und gezielt zu behandeln, ist eine klare Diagnose.

Einige typische Erkrankungen der Kopfhaut sind zum Beispiel:

Trockene Kopfhaut

Ob aus Veranlagung, durch aggressive Kosmetikprodukte oder als Folge falscher Anwendung von Haarpflegemitteln – der Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut kann schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Trockene Kopfhaut ist eine der häufigsten Ursachen für die juckende Kopfhaut und bietet vielen anderen Kopfhauterkrankungen Vorschub.

Kopfhautjucken

Juckende Kopfhaut ist ein Begleitsymptom vieler verschiedener Erkrankungen – von trockener Haut, über Pilzbefall bis zu Hormonstörungen. Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist eine genaue Diagnose.

Gerötete Kopfhaut

Nicht nur ein Sonnenbrand oder eine Unterkühlung kann zu geröteter Kopfhaut führen, sie ist häufig auch eine Begleiterscheinung anderer entzündlicher Erkrankungen der Kopfhaut.

Pickel

Durch Talgablagerungen verstopfte Poren können auch an der Kopfhaut, oftmals in der Nackenregion, zu Akne führen. Der Talg kann über die verstopften Poren nicht mehr abfließen, es bilden sich Mitesser, die sich dann entzünden und zu den typischen Pusteln und Pickeln auf der Haut führen.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Silbrige Schuppen auf scharf begrenzten, geröteten Bereichen, verbunden mit starkem Juckreiz, deuten in der Regel auf eine Schuppenflechte hin. Ausgelöst wird sie durch einen Mix an Faktoren, unter anderem genetische Veranlagung, Autoimmunreaktionen, hormonelle Umstellung und vorgeschädigte Haut.

Pilzerkrankungen

Pilzerkrankungen betreffen häufig Hautbereiche, die keratinhaltige Strukturen – also Nägel oder Haare – ausbilden. Eine häufige Pilzerkrankung der Kopfhaut ist die Dermatophytose. Sie äußert sich durch Jucken, Rötung und Blasenbildung.

(Seborrhoisches) Ekzem

Wenn sich auf der Kopfhaut weiß-gelbliche Flocken und Klumpen von abgestorbener Haut zeigen, ist dies meist ein Hinweis auf ein seborrhoisches Ekzem. Meist entsteht es durch ein übermäßiges Wachstum an natürlichen Hefepilzen, welches durch vermehrte Schuppenbildung entsteht.

Zusammenfassung

Vom grundsätzlichen Aufbau unterscheidet sich die Kopfhaut nicht von anderen Hautarealen, sie weist jedoch ein paar Besonderheiten auf. Sie ist etwas dicker, gut durchblutet und enthält besonders viele Haarfollikel und Talgdrüsen.

Gemeinsam mit dem Kopfhaar schützt die Kopfhaut das sensible Gehirn und den Kopf vor Umwelteinflüssen (Kälte, Hitze, Verletzungen). Wenn die Kopfhaut durch innere oder äußere Einflüsse angegriffen oder geschädigt wird, reagiert sie häufig mit Jucken, Schuppen und Reizungen.

Bestimmte Erkrankungen der Kopfhaut, wie zum Beispiel die Dermatophytose (ein Pilzbefall) können unbehandelt bis in die Haarfollikel vordringen und zu Haarausfall führen. Eine gesunde Kopfhaut ist eine zentrale Voraussetzung für ein gesundes Haarwachstum.

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